Ein Vater begleitet seine Tochter mit Beeinträchtigung zu Hause

Anstellung für pflegende Angehörige

Pflege beginnt oft leise.
Anerkennung
darf klar sein.

Sie pflegen Ihr Kind, Ihre Eltern, Ihre Partnerin oder Ihren Partner. Wir klären mit Ihnen, ob daraus eine faire Anstellung mit Lohn, sozialer Absicherung und fachlicher Begleitung werden kann.

Pflege hat viele Gesichter

Drei Realitäten.
Ein gemeinsames Thema.

Eine Mutter begleitet ihren Sohn mit Beeinträchtigung im Familienalltag

Ich bin für mein Kind da.

Tag für Tag.

Eine Tochter unterstützt ihre ältere Mutter zu Hause

Ich begleite meine Mutter.

Es fühlt sich richtig an.

Eine Ehefrau begleitet ihren Partner im gemeinsamen Zuhause

Ich pflege meinen Partner.

Jeden Tag.

Der Weg zur Anstellung

So kommen Sie weiter.

01

Situation erzählen

In einem vertraulichen Gespräch erzählen Sie uns, was Ihre Pflegesituation heute bedeutet.

02

Möglichkeiten klären

Wir prüfen gemeinsam, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Anstellung möglich ist.

03

In Ihrem Tempo entscheiden

Sie entscheiden, was für Sie und Ihre Familie stimmt. Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg.

Sie müssen noch keine Formulare kennen. Und Sie müssen noch nicht wissen, ob alles passt.

Es geht eins nach dem anderen.

Der 2-Minuten-Kurzcheck

Könnte eine Anstellung für mich möglich sein?

Drei kurze Fragen geben Ihnen eine erste Orientierung. Ohne Registrierung und ohne Gesundheitsdaten zu speichern.

Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser.
1 Wen pflegen Sie?
2 Wobei unterstützen Sie regelmässig?
3 Findet die Pflege zu Hause statt?

Beantworten Sie alle drei Fragen, um Ihre erste Orientierung zu sehen.

Was eine Anstellung verändern kann

Ihre Fürsorge hat Wert.
Auch im beruflichen Rahmen.

Eine Anstellung macht aus Ihrer Beziehung keinen Beruf. Sie kann aber sichtbar machen, was Sie bereits leisten – mit Lohn, sozialer Absicherung und einer Pflegefachperson an Ihrer Seite.

Sie bleiben in erster Linie Familie. Und Sie erhalten einen Rahmen, der Ihre Pflege fachlich stärkt und verlässlich begleitet.

Unverbindliches Gespräch anfragen
Angelina Seifert, Gründerin und Geschäftsleiterin
Angelina SeifertGründerin & Geschäftsleiterin

Wer hinter familie pflegt. steht

Aus zehn Jahren Erfahrung.
Und aus einem Bedarf, der nicht mehr zu übersehen war.

In unserer Arbeit begegnet mir seit Jahren, wie viel Angehörige auffangen. Sie reduzieren ihr Arbeitspensum oder können zeitweise gar nicht mehr arbeiten, weil Pflege Zeit braucht. Zu der Verantwortung für einen nahestehenden Menschen kommen finanzielle Einbussen und die Sorge um die eigene Absicherung.

Vor zehn Jahren habe ich die Psychosoziale Spitex gegründet. Der Gedanke war damals schon derselbe, der mich heute trägt: Menschen sollen dort fachlich begleitet werden, wo ihr Leben stattfindet – zu Hause. Mit der Zeit wurde immer deutlicher, dass nicht nur die erkrankte oder pflegebedürftige Person Unterstützung braucht. Auch die Menschen, die jeden Tag für sie da sind, dürfen gesehen werden.

So ist familie pflegt. entstanden. Nicht als anonyme Institution, sondern als persönlicher Zugang zu einer ehrlichen Frage: Was leisten Sie bereits – und kann daraus eine faire Anstellung mit fachlicher Begleitung werden?

„Beziehung trägt alles. Eine Anstellung soll sie nicht ersetzen – sondern das anerkennen, was bereits da ist.“

Heute können wir Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten. Hinter jedem Bereich steht ein spezialisiertes Team – und dahinter eine gemeinsame Haltung.

Gut zu wissen

Fragen, die vor einem Gespräch auftauchen.

Welche pflegenden Angehörigen können angestellt werden?

Eltern, erwachsene Kinder, Ehe- und Lebenspartnerinnen oder -partner sowie – je nach Situation – weitere nahestehende Menschen können infrage kommen. Entscheidend sind die konkrete Pflegesituation, der Wohnort und die regelmässig erbrachten Pflegeleistungen.

Welche Tätigkeiten können entlöhnt werden?

Im Mittelpunkt stehen ärztlich verordnete und fachlich abgeklärte Leistungen der Grundpflege – zum Beispiel Hilfe bei Körperpflege, An- und Ausziehen, Essen und Trinken oder Mobilität. Betreuung, Haushalt und reine Präsenz werden nicht automatisch über die Grundversicherung vergütet. Wir schauen mit Ihnen ehrlich hin.

Brauche ich bereits eine Pflegeausbildung?

Nicht für das erste Gespräch. Für eine Anstellung gelten jedoch Ausbildungs- und Qualitätsanforderungen. Wenn ein anerkannter Pflegehilfekurs nötig ist, besprechen wir gemeinsam, wie und bis wann dieser absolviert werden kann.

Kann ich auch im AHV-Alter angestellt werden?

Das kann möglich sein. Wir prüfen Ihre persönliche Situation und erklären transparent, welche arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Bedingungen gelten.

Der erste Schritt ist ein Gespräch

Sie sind für Ihre Familie da.
Wir sind für Sie da.